"Kaiser" Franz Beckenbauer wird neuer "Außenminister" bei Bayern München.

Der 68-Jährige soll dabei helfen, den Internationalisierungs-Prozess des deutschen Rekordmeisters zu forcieren und die Marke FC Bayern gerade in den USA und China noch bekannter zu machen.

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"Franz Beckenbauer ist mit weitem Abstand das bekannteste Gesicht, das wir im Verein haben. Er spielt auf diesem Weg eine wichtige Rolle, weil er weltweit höchstes Ansehen genießt und einen enormen Bekanntheitsgrad hat", sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge am Mittwoch bei der Vorstellung der Pläne über den Ehrenpräsidenten des Vereins.

Jörg Wacker, verantwortlicher Vorstand für die Internationalisierung der Bayern, sprach von einem "Traum, wenn uns so eine außergewöhnliche Persönlichkeit unterstützt".

Erster Auslands-Einsatz von Beckenbauer wird die USA-Reise der Bayern vom 30. Juli bis 6. August sein. Er wolle in den nächsten Jahren "die vielen Kontakte, die ich bei meinen Aufgaben bei der FIFA, UEFA, dem DFB oder dem WM-OK 2006 gesammelt habe, zum Wohle des Vereins nutzen und dem FC Bayern dienen", sagte Beckenbauer.

Der FC Bayern hatte bereits am 1. April in New York ein Büro eröffnet. Für Rummenigge ist dies ein "erster Schritt", der zweite soll im kommenden Jahr auf dem asiatischen Markt, speziell in China, folgen.

Ziel sei es, "den Markennamen von Bayern München bekannter zu machen. Und darüber hinaus wollen wir natürlich auch finanziellen Nutzen in den Bereichen Sponsoring und Merchandising ziehen", sagte Rummenigge - auch wenn die Geschäfte im laufenden Geschäftsjahr schon "sehr gut laufen und wahrscheinlich auf dem höchsten Niveau sein werden, das wir bisher in diesem Klub hatten".

Trainer Pep Guardiola und seine Stars fliegen am 30. Juli nach New York. Nach einem Spiel gegen Guadalajara am 31. Juli in New Jersey und einem kurzen Trainingslager in Portland steht am 6. August als Höhepunkt der Reise die Partie der Bayern gegen ein Allstar-Team der Major League Soccer (MLS) auf dem Programm.

Die Münchner Profis, die bei der WM in Brasilien ins Halbfinale oder ins Endspiel kommen sollten, reisen eigens dafür am 5. August in die USA nach. Man wolle "mit der möglichst besten Mannschaft antreten", betonte Rummenigge.

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