Der Hamburger SV und Mirko Slomka können für die kommende Saison planen © getty

Nach der Ausgliederung seiner Fußball-Abteilung hat der sportlich wie finanziell angeschlagene Bundesligist Hamburger SV hat in der zweiten Lizenzierungsphase die Spielgenehmigung für die kommende Saison erhalten.

Das teilte die Deutsche Fußball Liga am Dienstag mit.

"Wir waren davon überzeugt, die Bedingungen erfüllen zu können, freuen uns aber natürlich über die heutige Bestätigung der DFL", sagte Carl Jarchow, Vorstandsvorsitzender des HSV.

Der Traditionsklub hatte die vorläufige Lizenz für die Saison 2014/15 zunächst nur unter Auflagen erhalten.

Den HSV belasten Verbindlichkeiten von knapp 100 Millionen Euro.

Zuletzt hatte allerdings Edelfan und Mäzen Klaus-Michael-Kühne eine Finanzspritze von rund 25 Millionen Euro in Aussicht gestellt.

Zudem verlängerte der HSV seinen Vertrag mit seinem Ausrüster zu verbesserten Konditionen.

Damit erhalten alle 36 Vereine der Bundesliga und der 2. Bundesliga ihre Lizenzen für die nächste Saison.

Zuletzt hatte neben dem HSV auch Zweitliga-Aufsteiger RB Leipzig um seine Spielgenehmigung bangen müssen.

Die Sachsen kamen allerdings der Forderung der Liga nach und veränderten unter anderem ihr Vereinslogo.

Im Lizenzierungsverfahren überprüft die DFL neben der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Vereine und Kapitalgesellschaften auch infrastrukturelle, rechtliche, personell-administrative, medientechnische und sportliche Kriterien, die in der Lizenzierungsordnung definiert sind.

Im Herbst müssen sämtliche Klubs satzungsgemäß erneut ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen.

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