Für Mirko Slomka ist der HSV nach Schalke und Hannover der dritte Trainerjob in der Bundesliga © getty

Der Trainer des Hambuger SV, Mirko Slomka, glaubt an seinen zuletzt enttäuschenden Kapitän Rafael van der Vaart, setzt ihn aber gleichzeitig unter Druck.

Im Interview mit dem "kicker" sagte er: Es liegt vor allem an Rafael selbst, ob er sich von vielen Problemen lösen kann. Klar ist: Es gibt keine Sonderrolle, wir werden jeden genau unter die Lupe nhemen."

Van der Vaart hatte in der abgelaufenen, schlechtesten Bundesliga-Saison der Vereinsgeschichte selten überzeugt und war zum Sinnbild der HSV-Krise geworden.

Ebenfalls in der Kritik stand in der Vergangenheit Rene Adler, den Slomka aber in Schutz nimmt: "Die Mannschaft hat ihm auch nicht geholfen. ich glaube, dass er sich wieder in die ihm zugedachte Rolle reinbeißen und uns helfen wird."

In den Relegationsspielen gegen die SpVgg Greuther Fürth (0:0 und 1:1) stand wegen Verletzungsproblemen nicht der ehemalige Nationaltorwart zwischen den Pfosten. In Hamburg und in Fürth überzeugt Ersatzkeeper Jaroslav Drobny, die oft betitelte "Beste Nummer 2 der Liga".

"Ich plane mit Adler und Drobny", betonte Slomka.

Am Sonntag hatte die Mitglieder des HSV auf der Jahreshauptversammlung für die Initiative HSVPlus und damit die Ausgliederung der Profi-Fußballabteilung beschlossen.

Auf die Zukunft angesprochen meinte Slomka: "Wir müssen die Lehren aus der Vergangenheit ziehen. Und gestärkt aus der Saison hervorgehen."

Slomka übernahm im Februar des HSV und verhinderte den ersten Abstieg der Vereinsgeschichte.

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