Stanislawski coachte bereits St. Pauli, Hoffenheim und den 1. FC Köln © getty

Die Trainersuche des 1. FC Nürnberg geht weiter.

Holger Stanislawski wird nicht der neue Coach des Bundesliga-Absteigers.

"Ich gehe nicht nach Nürnberg. Es waren gute Gespräche und ich drücke dem Club die Daumen für den Aufstieg", sagte Stanislawski SPORT1.

Stanislawski galt bei den Franken als Favorit auf die Nachfolge des im April entlassenen Gertjan Verbeek. "Es ist richtig, dass wir sehr intensive Gespräche hatten. Doch wir sind nicht zusammengekommen", sagte Nürnbergs Sportvorstand Martin Bader der "Bild": "Wir haben immer betont, dass wir mit mehreren Kandidaten sprechen. Das tun wir immer noch." Klar ist, dass Interimscoach Roger Prinzen, der den achten Abstieg des FCN nicht verhinderte, wieder ins zweite Glied rückt.

Stanislawski war zuletzt ein Jahr ohne Job, trainierte von 2012 bis 2013 den 1. FC Köln und trat nach dem verpassten Aufstieg zurück.

Ein Streitpunkt bei den Verhandlungen soll die Rolle von Nürnbergs Co-Trainer Marek Mintal gewesen sein. Der Club wollte an dem ehemaligen Torjäger festhalten, Stanislawski einen eigenen Co-Trainer mitbringen.

Vor den Domstädtern coachte der 44-Jährige bereits 1899 Hoffenheim und den FC St. Pauli.

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