Mirko Slomka schaffte mit dem HSV den Klassenerhalt erst in der Relegation © getty

Mirko Slomka und der Hamburger SV haben in letzer Sekunde den Abstieg verhindert und dürfen auch nächste Saison in der Bundesliga ran.

Dabei will der HSV-Trainer vieles verändern. Der HSV soll für schnellen Offensiv-Fußball stehen.

"Wir brauchen Spieler, die über 90 Minuten hohes Tempo gehen und die vielen schnellen Läufe aushalten können. Wir werden in der Vorbereitung verstärkt daran arbeiten. Bei den Neuzugängen ist Schnelligkeit ein Hauptargument, ebenso wie der Blick nach vorne."

Dennoch gibt sich der Coach für die nächsten Saisons bescheiden: "Wir sollten zurückhaltender sein, was unsere Saisonziele angeht. Erst einmal müssen wir die Fans mit unserer Arbeit der Kaderzusammenstellung überzeugen, dann auf dem Platz mit attraktivem Fußball."

Bei der anstehenden Mitgliederversammlung des HSV wird über die Zukunft des Vereins entschieden. Wenn die Entscheidung fällt, ist Mirko Slomka selbst gerade in Lissabon.

"Ich bin jetzt ohnehin im täglichen Kontakt mit Oliver Kreuzer, weil es ja auch um Transfers geht. Erst einmal müssen die Mitglieder die richtige Entscheidung treffen, die wir dann akzeptieren müssen."

Um seinen Trainerposten macht er sich dabei keine Sorgen:

"Der Rest ist theoretisch, das wird auch alles nicht so schnell gehen wie viele glauben. Wenn Sie es unbedingt wissen wollen: Nein, ich habe keine Angst um meinen Job."

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