Karl Hopfner (l.) beerbt Uli Hoeneß als Bayern-Präsident © getty

Bayern Münchens neuer Präsident Karl Hopfner hat sich klar davon distanziert, nur ein Übergangslösung für den zurückgetretenen Ex-Präsidenten Uli Hoeneß zu sein.

"Gegen die Aussage, ich sein nur Platzhalter, wehr ich mich", sagte der 61-Jährige dem "kicker", "ich bin für zweieinhalb Jahre gewählt. In dieser Zeit werde ich mein bestes geben."

Dabei will er als "Mannschaftsspieler" überzeugen. "Zack, bum, so wird es jetzt gemacht! Das war noch nie meine Art und das wird sie auch nie", erklärt Hopfner, "Da werde ich mich mit Sicherheit von Uli Hoeneß unterscheiden. Ich werde Uli hoeneß nicht imitieren."

Hoeneß trat nach seiner Verurteilung zu einer Haftstrafe wegen Steuerhinterziehung im März 2014 von seinen Ämtern beim FC Bayern zurück.

Nachfolger Hopfner will in Zukunft ebenfalls einen sehr engen Draht zur Mannschaft haben. "Es gehört dazu, Grüß Gott zu sagen."

Trotz der verpassten Titelverteidigung in der Champions League zieht Hopfner eine positive Bilanz.

"Wir haben eine sehr gute Saison gespielt. Wir sind ein überragender Meister, außerdem Pokal- und UEFA-Supercup-Sieger sowie Klub-Weltmeister."

Weiterlesen