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Rouven Schröder wird Sportdirektor bei Werder Bremen.

Der bisherige sportliche Leiter wechselt von der SpVgg Greuther Fürth zum Bundesligisten und beerbt Frank Baumann, der seinen Abschied für Sommer 2015 angekündigt hatte.

"Rouven Schröder ist unser Wunschkandidat. Wir haben seine Arbeit zuletzt intensiv beobachtet. Er hat in den vergangenen anderthalb Jahren den Kader in Fürth geschickt zusammengestellt, ein gutes Auge für Talente bewiesen und kennt die Abläufe des Fußballgeschäfts aus vielen Perspektiven. Er ist ein ehrgeiziger Typ, der sich voll mit unseren Zielen identifiziert", sagte Geschäftsführer Sport Thomas Eichin.

In der kommenden Saison werden sich Baumann und Schröder die Verantwortung für das Profiteam unter Eichin teilen.

Schröder soll dabei den Schwerpunkt Kaderplanung/Scouting besetzen, Baumann die Anbindung der U 23 zum Profiteam stärken. Das gaben die Grün-Weißen bekannt.

"Frank Baumann und Rouven Schröder werden jeweils verschiedene Bereiche bearbeiten und die Gelegenheit bekommen, sich intensiv auszutauschen. Mittelfristig soll Rouven Schröder in Abstimmung mit mir die Abwicklung der Geschäfte rund um den Profi-Kader aktiv vorantreiben", stellte Eichin klar.

Schröder kam im Sommer 2012 nach Fürth und war seit Januar 2013 Sportlicher Leiter beim Fast-Aufsteiger.

"Die Entscheidung, die Spielvereinigung zu verlassen, ist mir enorm schwer gefallen. Leider habe ich in den letzten Monaten gemerkt, dass mich die räumliche Distanz zu meiner Familie immer mehr belastet hat. Nach vielen Überlegungen habe ich dann das Gespräch mit Helmut Hack gesucht. Ich bin dem Präsidenten sehr, sehr dankbar, dass er mit Verständnis reagiert hat", meinte Schröder.

Ein Nachfolger für den 38-Jährigen ist noch nicht bekannt.

"Rouven hat mich sehr frühzeitig über seine persönliche Situation unterrichtet. Wir respektieren seinen Wunsch, weil er einfach nahe bei seiner Familie sein möchte, zumal sein Sohn im Sommer eingeschult wird. Gleichwohl schmerzt uns alle sein Weggang, denn er hat menschlich und fachlich hervorragend zu uns gepasst", sagte Präsident Helmut Hack.

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