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Der FSV Mainz 05 hat den Dänen Kasper Hjulmand offiziell als neuen Trainer vorgestellt.

Den lange erwarteten Urlaub hat Kasper Hjulmand dafür hinten angestellt. "Ich wollte eigentlich nach 16 Jahren wieder mit meiner Familie wegfahren", verriet der Coach.

Bei seiner Antritts-Pressekonferenz am Montag zeigte sich der 42-Jährige überzeugt, dass die Zusammenarbeit mit den Rheinhessen funktionieren wird.

"Ich war sehr überrascht, wie perfekt die Philosophie von Mainz zu meiner persönlichen passt. Der Wechsel war eine ehrliche Entscheidung mit meinem Herzen", sagte der neue Coach.

Wichtig seien ihm und dem Tabellen-Siebten der abgeschlossenen Saison dieselben Werte: "Wir gehen unseren eigenen Weg, treffen unsere eigenen Entscheidungen und haben viel Vertrauen."

Auch beim Ziel, junge Spieler auszubilden und in den Profifußball zu bringen, würden sich die Sichtweisen decken.

Spielerisch setzt Hjulmand auf Offensiv-Fußball. "Ich spiele gerne mit viel Tempo und Teamgeist. Das und die richtige Taktik werden wichtig sein", sagte der Familienvater, der die kommenden Wochen wechselweise in Mainz und Kopenhagen verbringen wird.

Wie bei seinem Ex-Verein FC Nordsjaelland will er die offensive Denkweise allerdings "gegen starke Gegner anpassen".

Druck empfinde er angesichts der Fußspuren seiner Vorgänger Thomas Tuchel und Jürgen Klopp aber nicht: "Es ist eine große Herausforderung."

Hjulmand hatte zuletzt den dänischen Erstligisten Nordsjaelland betreut und den Provinzklub 2012 zum Meistertitel sowie völlig überraschend in die Champions League geführt.

Nicht zuletzt wegen dieser Erfolge stand "The Brain", wie Hjulmand in seiner Heimat vor allem wegen seiner taktischen Reife genannt wird, auf den Notizblöcken der Mainzer Verantwortlichen.

Indes hat Mainz den Vertragsstreit mit Noch-Trainer Thomas Tuchel offenbar in der erwartenden Form beendet.

Nach Informationen der "Bild" wird der 40-Jährige, der noch bis Ende der kommenden Saison bei den Rheinhessen unter Vertrag steht, ein Jahr unbezahlten Urlaub nehmen.

Sollte ein anderer Klub den Coach in dieser Zeit verpflichten wollen, müsste eine frei verhandelbare Ablösesumme an den FSV fließen.

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