KARL HOPFNER: Der 60-Jährige war seit Anfang der 80er-Jahre der Mann fürs Geld beim FCB. Mit ihm fällt der Aufstieg der Münchner zur finanziellen Supermacht zusammen. Ende vergangenen Jahres zog er sich aus gesundheitlichen Gründen von seinem Posten als Finanzvorstand zurück. Am 2. Mai 2014 wird Hopfner auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung mit 99,6% der Stimmen zum Präsidenten des FC Bayern gewählt; seine Amtszeit läuft bis 2016
Karl Hopfner wurde von den Bayern-Mitgliedern zum Präsidenten gewählt © getty

Bayerns neuer Präsident Karl Hopfner sieht sich nicht lediglich als Lückenbüßer für seinen Vorgänger Uli Hoeneß, der wegen Steuerhinterziehung in Haft muss.

"Ich fühle mich nicht als Platzhalter", sagte Hopfner der "SZ", "sondern als gewählter Präsident mit dem Auftrag der Mitglieder bis zum November 2016."

Seine Aufgaben wolle er "so gut wie möglich machen. Was danach ist, kann ich nicht sagen. Es gibt keine Absprache, dass das dann so oder so läuft."

Über Hoeneß' Pläne, schon bei der Wahl seines Nachfolgers indirekt seine Rückkehr anzukündigen, war Hopfner nicht informiert, erklärte er.

Gegen Hoeneß antreten würde er aber nie: "Das würde ich nicht machen, dafür ist meine Hochachtung für das, was er für den FC Bayern geleistet hat, viel zu groß", sagte der 61-Jährige der "Bild".

Er wolle im Amt nicht allgegenwärtig wie sein Vorgänger sein, kündigte Hopfner an: "Nein, wenn man mich fragt, wird man sicherlich eine Antwort bekommen. Aber ich werde nicht omnipräsent wie Uli Hoeneß sein."

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