Hans-Joachim Watzke ists seit 2005 Geschäftsführer beim BVB © getty

Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat Mitleid mit Ex-Bayern-Präsident Uli Hoeneß, der Opfer eines Erpressungsversuchs wurde.

"Das sind die Abgründe unserer Gesellschaft. So eine Geschichte belastet einen. Das tut mir wirklich leid für ihn", sagte Watzke der "Bild".

Einen Wechsel von BVB-Star Marco Reus zum FC Bayern kann sich Watzke unterdessen nicht vorstellen: "Das glaube ich nicht. Marco ist ein Weltklasse-Spieler, dem natürlich sehr viele Türen offen stehen. Wir sind gerade dabei, ihm aufzuzeigen, dass Dortmund noch sehr lange das beste Gesamtpaket für ihn ist. Wir wollen ihn unbedingt noch lange halten."

Bayern-Präsident Karl Hopfner hielt sich zum Thema Reus in der "Bild" bedeckt: "Das Thema werden wir heute mal schön wegschieben", erklärte er, "aber Spaß beiseite, die Kaderplanung und Analyse kommt erst."

Am Finanziellen würde ein Transfer aber nicht scheitern: "Ein Transfer ist noch nie an meinem Veto gescheitert. Sparminister war ich noch nie. Mein Credo lautet: Geld schießt Tore ? und verhindert sie auch, siehe Manuel Neuer. Qualität kostet."

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