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Der deutsche Meister Bayern München geht im Kampf gegen Abzocke bei Ticketzweitverkäufen künftig eigene Wege.

Die Münchner kündigten an, zur neuen Saison als erster Bundesligist eine klubeigene Plattform für den Eintrittskarten-Zweitmarkt anzubieten.

Seit 2007 arbeitet der Rekordmeister mit dem Tickethändler Viagogo zusammen, der Vertrag endet zum 30. Juni 2014. Anfang des Jahres hatte die Deutsche Fußball Liga (DFL) angekündigt, mit den 36 Profiklubs über eine zentrale Zweitmarktlösung nachzudenken.

"Mit dieser Eigenentwicklung wollen wir den Wünschen unserer Fans entgegenkommen", sagte Bayerns stellvertretender Vorstandsvorsitzender Jan-Christian Dreesen. Die Lösung sei nach einer internen Abstimmung und nach Rücksprache mit den Fans getroffen worden: "Wir sind nun in der Lage, über unsere Plattform eigenverantwortlich entscheiden zu könne."

Eine klare Linie zum Weiterverkauf der über die Klubs erworbenen Tickets gibt es derzeit nicht. Vor allem Internet-Ticketbörsen wie Viagogo hatten bei den Fans für massive Kritik gesorgt, weil dort Eintrittskarten zu einem Vielfachen des eigentlichen Preises angeboten werden.

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