Thomas Tuchel wird seine Trainerkarriere in Mainz nicht fortsetzen © getty

Der Bund Deutscher Fußball-Lehrer (BDFL) hat die Trennung von Trainer Thomas Tuchel vom Bundesligisten FSV Mainz 05 als "unschöne Geschichte" eingestuft.

Das sagte BDFL-Präsident Lutz Hangartner.

"Dass er seinen Vertrag nicht erfüllen will, spricht nicht für ihn. Da kann ich ihn nicht Schutz nehmen", sagte Hangartner, der nach einem langen Telefonat mit Tuchel am Montag aber versicherte, "dass ich seine Beweggründe nachvollziehen kann".

Tuchel habe ihm "glaubhaft versichert", dass er wirklich glaube, der Mannschaft keine Impulse mehr geben zu können:

"Und er hat mir auch glaubhaft versichert, dass er nie vorgehabt hat, zu Schalke oder nach Leverkusen zu gehen."

Zunächst hält Hangartner aufgrund der verhärteten Fronten eine Auszeit Tuchels für die einzig denkbare Lösung.

"Aber wenn im Herbst die ersten Trainer entlassen werden, wird Tuchel sicher bei vielen ein Kandidat sein", sagte er: "Und dann wird sich Mainz überlegen, ob sie ihn wirklich bis zum Ende der Saison auf Eis legen oder ob sie nicht lieber die Hand aufhalten."

Tuchel hatte dem Verein erklärt, dass er trotz laufenden Vertrags bis 2015 nicht mehr in Mainz arbeiten wolle.

Der FSV hatte sich daraufhin geweigert, den Vertrag aufzulösen, wodurch dem 40-Jährigen der Weg zu einem anderen Verein zunächst verbaut ist.

Ein potenzieller neuer Arbeitgeber müsste dem FSV eine Ablöse zahlen.

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