Uli Hoeneß muss wegen Steuerhinterziehung ins Gefängnis © getty

Uli Hoeneß will seine Haftstrafe offenbar nicht in der Justizvollzugsanstalt in Landsberg am Lech verbüßen.

Wie das Nachrichtenmagazin "Focus" berichtet, sieht der frühere Präsident des FC Bayern seine Privatsphäre durch die zahlreichen Medienberichte über das Gefängnis verletzt.

Deshalb soll Hoeneß bei der Staatsanwaltschaft München II Einspruch erhoben, um nicht in Landsberg einsitzen zu müssen.

Grund für die Einwände von Hoeneß ist der "Tag der offenen Tür", der von dem Gefängnis für die Medien veranstaltet wurde.

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Gleichzeitig gebe es auch Sicherheitsbedenken: Offenbar wird vermutet, dass Häftlinge oder Wärter bestochen worden sein könnten, um Informationen über Hoeneß preiszugeben.

Als Alternative zu Landsberg käme die neu erbaute JVA in Landshut in Frage.

Hoeneß war wegen Steuerhinterziehung in Millionenhöhe zu drei Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt.

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