Nach der Bundesliga-Partie zwischen Hannover 96 und dem SC Freiburg haben sich Fans im Stadion eine wilde Schlägerei mit der Polizei geliefert.

Wie die Polizei mitteilte, seien dabei vier Beamte und einige Zuschauer verletzt worden.

Ausgangspunkt des Streits waren Schmährufe von rund 200 96-Anhängern gegen Präsident Martin Kind.

Andere Fans konterten die Beschimpfungen mit den Ruf "Ultras raus".

Zudem warfen Ultras aus dem Oberrang Becher in den Unterrang. Als daraufhin einige Anhänger nach oben stürmten, musste die Polizei eingreifen.

Die Ordnungshüter setzten Pfefferspray und Schlagstöcke ein.

Der 70 Jahre alte Klubboss Kind ging gelassen mit der brisanten Situation im Oberrang der Nordkurve um: "Es gab eine deutliche Reaktion der Mehrheit, ich arbeite für die Mehrheit."

Es hat mehrere Festnahmen gegeben, eine exakte Zahl konnte ein Polizeisprecher am Sonntag jedoch noch nicht nennen.

Hannover 96 hatte das letzte Spiel der Bundesliga-Saison mit 3:2 gewonnen.

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