Karl-Heinz Rummenigge erhielt kein Visum für die USA
Rummenigge ist seit 2002 Vorstandsvorsitzender © imago

Karl-Heinz Rummenigge hat mit Unverständnis an die öffentliche Kritik am FC Bayern München nach dem Champions-League-Aus gegen Real Madrid reagiert.

Im Stadionheft "Bayern Magazin" rügt der FCB-Vorstandschef die Kritiker.

"Monatelang wird beklagt, dass der FC Bayern den deutschen Fußball erdrückt, dass er zu stark ist für die Bundesliga. Und nur ein paar Wochen später wird die Mannschaft und das System von Pep Guardiola kritisiert. Eine Mannschaft und ein System, das uns bis heute 19 Punkte Vorsprung beschert hat. Mit solchen absurden Meinungswechseln kann ich beim besten Willen nichts anfangen", erklärt Rummenigge.

"In welcher Welt lebt Fußball Deutschland eigentlich, wenn wir auf eine deutsche Meisterschaft mit gigantischem Vorsprung, auf das Champions-League-Halbfinale und auf die Chance aufs Double nicht mehr stolz sein dürfen?", schreibt Rummenigge weiter.

Zudem habe er da "Gefühl, dass gewisse Teile in Fußballdeutschland etwas unter Größenwahn leiden".

Den laut gewordenen Ruf nach Verstärkungen versteht Rummenigge ebenfalls nicht: "Ich habe gelesen, dass nun erwartet wird, dass wir auf dem Transfermarkt zuschlagen. Pep und wir sind uns aber einig, dass wir eine großartige Mannschaft haben. Wo wir Bedarf sehen, werden wir was machen."

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