Roberto Di Matteo gewann 2012 mit dem FC Chelsea die Champions League © getty

Im Poker um den Trainerposten bei Eintracht Frankfurt scheint alles auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Roberto Di Matteo und Bernd Schuster hinauszulaufen.

Nachdem Sportdirektor Bruno Hübner und Vorstandschef Heribert Bruchhagen Ex-Nationalspieler Schuster jüngst in Malaga bereits einen Besuch abgestattet hatten, traf sich Hübner nach "Bild"-Informationen am Mittwoch mit Di Matteo in dessen Wahl-Heimat London.

Derzeit spricht in der Trainerfrage alles für eine "große Lösung".

Di Matteo, der 2012 mit dem FC Chelsea die Champions League gewonnen hatte, hat einen bekannten Fürsprecher.

Wie die Frankfurter Rundschau berichtet, soll Bundestrainer Joachim Löw den Eintracht-Verantwortlichen "wertvolle Infos" über den gebürtigen Schweizer gegeben haben.

Beide spielten von 1988 bis 1990 gemeinsam beim FC Schaffhausen.

In der Zeitung "Schweiz am Sonntag" hatte Löw vor ein paar Wochen über seinen einstigen Weggefährten Di Matteo geschwärmt:

"Er war sehr gut ausgebildet und hat das Spiel durchschaut. Als 18-Jähriger hat er mir als 28-Jährigem erklärt, wie ich im Mittelfeld laufen muss. Ich wusste: Wenn es jemand schafft aus jener Schaffhauser Mannschaft, ein großer Trainer zu werden, dann er."

Unter Zeitdruck will sich der Tabellen-13. der Bundesliga bei seiner Trainer-Verpflichtung aber nicht setzen lassen.

Bruchhagen hatte am Mittwoch betont, dass man interessiert sei, "so schnell wie möglich, aber gleichzeitig auch so besonnen wie nötig, eine Entscheidung zu finden." Der aktuelle Eintracht-Trainer Armin Veh sitzt am Samstag (ab 15 Uhr im LIVE-TICKER und auf SPORT1.fm) im abschließenden Saisonspiel der Hessen beim FC Augsburg zum letzten Mal auf der Frankfurter Bank. Der 53-Jährige hatte seinen Vertrag nach drei Jahren bei der Eintracht nicht mehr verlängert.

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