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Bundesligist Hamburger SV hat nach den Fan-Ausschreitungen beim Bundesliga-Heimspiel gegen Bayern München (1:4) den Polizeieinsatz kritisiert.

Man sei "der Überzeugung, dass das Risiko eines Polizeieinsatzes, in einen vollen Block zu stürmen und Verletzungen auch von Unbeteiligten zu riskieren, zumindest problematisch ist", heißt es in einer Stellungnahme des HSV-Vorstands, die der Verein auf seiner Homepage veröffentlichte.

Die Ordnungshüter hatten in der Halbzeitpause versucht, zwei provokative Banner (A.C.A.B. - Hass wie noch nie) aus einem Stadionblock zu entfernen.

Dabei wurden sie von Stadionbesuchern attackiert und antworteten mit dem Einsatz von Schlagstöcken und Pfefferspray. Polizei-Gewerkschaftschef Gerhard Kirsch sprach öffentlich von einem "Gewaltproblem" beim HSV.

Dies wies HSV-Vorstandsboss Carl Jarchow nun entschieden zurück. "Ich glaube nicht, dass wir ein großes Gewaltproblem haben", sagte Jarchow, sprach aber auch von 50 bis 60 gewaltbereiten Fans.

"Das dürfen wir nicht beschönigen, das müssen wir auch angehen", sagte der Klubchef und kündigte Konsequenzen an: "Wenn wir wissen, wer das ist, und wir deren Personalien haben, bekommen die ein Stadionverbot."

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