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Dortmunds Mittelfeldspieler Ilkay Gündogan hat sich aufgrund seiner langwierigen Rückenverletzung zur Behandlung auch auf die Krim begeben.

BVB-Sportdirektor Michael Zorc hat nun entsprechende SPORT1-Berichte von Mitte April bestätigt.

Die Entscheidung, einen Facharzt in einem russischen Militärkrankenhaus zu besuchen, sei alleine die Entscheidung Gündogans gewesen, sagte Zorc zu SPORT1. Der Aufenthalt auf der Halbinsel im Schwarzen Meer habe jedoch vor der aktuellen Krise stattgefunden, die die Krim in den Fokus der Weltöffentlichkeit rückte.

Die Behandlung auf der Krim sei für Gündogans Heilungsprozess positiv gewesen, wie BVB-Boss Hans-Joachim Watzke bei SPORT1 formulierte:

Watzke spricht über Gündogan

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Der 23-Jährige laboriert seit August 2013 an einer hartnäckigen Nervenwurzel-Entzündung und suchte seither diverse Ärzte auf.

Dortmunds Trainer Jürgen Klopp hatte bereits vor einigen Wochen das Saisonaus seines Spielmachers verkündet. "Bei Ilkay wird es nicht reichen. Das ist am härtesten für ihn selbst", sagte Klopp. Auch eine WM-Teilnahme Gündogans ist außer Reichweite.

Gündogan war 2011 vom 1. FC Nürnberg nach Dortmund gewechselt. Er bestritt bislang 104 Bundesliga-Spiele. Für die Nationalmannschaft lief Gündogan bisher acht Mal auf.

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