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Nationaltorhüter Roman Weidenfeller vom deutschen Vizemeister Borussia Dortmund sieht die Rivalität zu Bayern München in vielerlei Hinsicht positiv.

"Für die Fans und die Liga ist es doch toll. Beide Vereine reiben und pushen sich zu Top-Leistungen. Das macht die Liga auch interessant für das Ausland", sagte der 33-Jährige in einem Interview in der "Sport Bild".

Insgesamt glaube der Vize-Kapitän des BVB, dass die Bundesliga enorm aufgeholt habe. In England und Spanien habe man insgesamt nicht eine vergleichbare Spannung.

"Wir müssen uns die nächsten Jahre keine Sorge um die Spannung in der Bundesliga machen. Sie wird immer attraktiver", so Weidenfeller, obwohl Bayern München zum zweiten Mal in Folge mit rund 20 Punkten Vorsprung Meister wird.

"Ich sehe mehrere Top-Teams, wie beispielsweise Leverkusen, Schalke und Wolfsburg. Auch Gladbach kann für eine Überraschung sorgen."

Als härtesten Konkurrenten um eine Top-Platzierung sieht Weidenfeller dabei Revier-Rivale Schalke:

"Sie haben diese Rückserie schon sehr gut gespielt. Schalke kann uns sicher Paroli bieten."

Für das Pokalfinale gegen die Bayern am 17. Mai in Berlin sieht der Routinier die Bayern als Favorit. "Als Meister ist man automatisch Favorit", ergänzte Weidenfeller, der die Zukunft für den BVB sehr rosig sieht.

Ohnehin sei der gegangene Weg "einzigartig". "Es gab während der vergangenen Jahre keine ähnliche Entwicklung im deutschen Fußball. Von der Fast-Pleite bis zur Meisterschaft und dem Champions-League-Finale", betonte Weidenfeller, der zumindest noch seinen bis 2016 laufenden Vertrag erfüllen will.

"Danach möchte ich noch so lange spielen, wie mein Körper es mir erlaubt."

Begeistert ist Weidenfeller von Neu-Stürmer Adrian Ramos: "Adrián Ramos kann die Lücke schließen. Klar muss er sich erst einmal an das Tempo des BVB gewöhnen. Er wird gut von uns aufgenommen und sich schnell anpassen."

Ramos ersetzt zur neuen Saison Robert Lewandowski, der ablösefrei zu Meister FC Bayern wechselt.

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