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Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke sieht keine Notwendigkeit, sich mit dem neuen Bayern-Präsidenten Karl Hopfner zu versöhnen.

"Sich erst beleidigen lassen und dann noch Größe zeigen, das geht nicht", erklärte Watzke im Volkswagen Doppelpass auf SPORT1.

Watzke weiter: "Es ist alles gesagt, alles gut. Wir müssen doch nicht so tun,als wenn das jetzt das total harmonische Verhältnis wäre. Warum? Wir haben Respekt voreinander - zumindest wir von den Bayern."

Mit Hopfner habe er ohnehin nicht viel Kontakt, sagte der 54-Jährige: "Mein Ansprechpartner ist bei Bayern sowieso Rummenigge. Was hab ich da mit Hopfner zu tun? Ehrlich gesagt gar nichts!"

Beim Pokalfinale in Berlin gegen die Bayern wolle man keine Eskalation: "Wir werden das alles in Berlin so lösen, dass niemand zu Schaden kommt."

Zwischen Hopfner und Watzke war ein Streit über ein Darlehen der Bayern für den BVB entbrannt.

Watzke erklärte: "Mir ist es damals nur darum gegangen, noch einmal klarzumachen, dass Bayern München ? unabhängig von der Großartigkeit dieses Vereins ? Borussia Dortmund nicht gerettet hat. Sie haben damals meinem Vorgänger ein Darlehen gegeben, aber als ich gekommen bin, war das schon weg. Und dann mussten wir 2005 die Zahlungsunfähigkeit erklären und von dem Moment an haben uns die Gläubiger gerettet und nicht mehr Bayern München."

Sein Irrtum über den damaligen Zinssatz sei kein Grund für Hopfners Reaktion gewesen, findet der BVB-Boss. Hopfner hatte Watzke mit dem Lügen-Baron Münchhausen verglichen.

"Ich habe idiotischerweise den Zinssatz verwechselt, habe statt fünf Prozent acht Prozent gesagt. Mich deshalb in dieser Form zu beleidigen hat mich geärgert", so Watzke.

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