Karl Hopfner trat als Bayern-Präsident das Erbe von Uli Hoeneß an
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Karl Hopfner ist nun auch offiziell Präsident von Rekordmeister Bayern München .

Der 61-Jährige wurde am Freitagabend auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des Klubs in München wie erwartet von 1593 Anwesenden bei fünf Gegenstimmen und einer Enthaltung (Hopfner selbst) zum Nachfolger von Uli Hoeneß gewählt.

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Hoeneß (62) war nach seiner Verurteilung zu dreieinhalb Jahren Haft wegen Steuerhinterziehung Mitte März von allen Ämtern beim FC Bayern zurückgetreten. Der bisherige "Vize" Hopfner führte die Amtsgeschäfte seither komissarisch. Hoeneß kündigte gleichwohl auf der Versammlung an, nach Verbüßung seiner Haftstrafe zurückkehren zu wollen.

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Hopfner gehört dem FC Bayern seit 1983 an und war dort über Jahrzehnte für die Finanzen zuständig. Der gelernte Betriebswirt dürfte Hoeneß im September bei der nächsten Sitzung des Aufsichtsrates auch an der Spitze dieses Gremiums beerben.

Seinen Willen, den Job vom nach Hoeneß' Abschied eingesprungenen adidas-Chef Herbert Hainer (59) zu übernehmen, hatte er bereits geäußert. Mit Hopfner und Karl-Heinz Rummenigge, dem Vorstandsboss der FC Bayern AG, stünden dann wieder zwei Personen an der Spitze des Klubs. Hainer ließ in einer Stellungnahme erklären, er freue sich auf die Zusammenarbeit mit Hopfner.

Die Präsidenten des FC Bayern seit dem Bundesliga-Aufstieg 1965:

Wilhelm Neudecker (1962-1979)

Willi O. Hoffmann (1979-1985)

Fritz Scherer (1985-1994)

Franz Beckenbauer (1994-2009)

Uli Hoeneß (2009-2014)

Karl Hopfner (2014-)

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