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Uli Hoeneß will nach Verbüßung seiner dreieinhalbjährigen Haftstrafe wegen Steuerhinterziehung an die Spitze von Rekordmeister Bayern München zurückkehren.

Das kündigte der 62-Jährige auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung des Klubs am Freitagabend in München an.

"Ich will mich nicht sauberer machen als ich bin. Ich habe einen großen Fehler gemacht und werde für alles gerade stehen. Und dann, wenn ich zurück bin, werde ich mich nicht zur Ruhe setzen. Das war's noch nicht", rief er den rund 1000 Mitgliedern im Audi Dome entgegen. Diese beantworteten Hoeneß' Ankündigung mit Standing Ovations.

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Hoeneß war nach seiner Verurteilung Mitte März von allen Ämtern zurückgetreten. Am Freitag soll Karl Hopfner zu seinem Nachfolger als Präsident gewählt werden. "Wenn ich jetzt gehe, dann gehe ich mit ruhigem Gewissen", sagte Hoeneß: "Ich mache mir um diesen Verein keine Sorgen."

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Hoeneß kündigte an, während seiner in Kürze beginnenden Haftzeit über sich nachdenken zu wollen. Aufgrund der jüngeren Vergangenheit hege er regelrechten Hass gegen verschiedene Menschen. Diesen wolle er loswerden.

"Plötzlich war ich ein Arschloch, ein Schwein, ein Mann, der den Leuten das Geld aus der Tasche zieht, den Leuten das Geld vorenthält", sagte er über die Berichterstattung der Medien. Dem Gericht, das ihn verurteilt hatte, mache er keine Vorwürfe.

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