Andreas Beck wurde in Russland geboren © getty

Kapitän Andreas Beck von 1899 Hoffenheim war in seiner Jugend das Opfer von Rassismus.

"Manche haben uns beschimpft und zum Beispiel als Kanaken bezeichnet", sagte der in Sibirien geborene Außenverteidiger der "Rhein-Neckar-Zeitung" über die schwierige Zeit nach der Ankunft in Deutschland.

Beck kam 1990 als Dreijähriger mit seiner Familie nach Deutschland und wuchs in der Nähe von Aalen auf.

"Ich weiß also, wie man sich als Fremder fühlt", sagte der neunmalige Nationalspieler, der sich im Projekt "Zeig Rassismus die Rote Karte" engagiert.

Beck rief in Erinnerung, dass Rassismus auch im deutschen Fußball nach wie vor ein Problem ist.

"Generell ist die Atmosphäre in den Stadien in den letzten Jahren besser geworden", erklärte der 27-Jährige:

"Aber es gab Testspiele, wo keiner Fernsehkameras und keine Medienvertreter waren, in denen Zuschauer doofe Affenlaute gemacht haben."

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