Martin Kind ist mit kurzer Unterbrechung seit 1997 Präsident von Hannover 96 © getty

Präsident Martin Kind von Hannover 96 hat bei der Trainersuche erneut eine "mutige Entscheidung" angekündigt und zieht auch die Verpflichtung eines ausländischen Coaches in Betracht.

"Der deutsche Markt ist überschaubar. Wir gucken schon europäisch", sagte der 69-Jährige der "Bild am Sonntag".

Favorit scheint Murat Yakin zu sein, der derzeit den FC Basel trainiert. 96-Sportdirektor Dirk Dufner wurde laut der Schweizer Zeitung "Blick" bereits in Basel gesichtet.

Ein Kandidat aus dem Ausland könnte auch der Niederländer Fred Rutten sein.

Die niederländische Zeitung "De Telegraaf" hatte berichtet, dass die Niedersachsen nach Interesse am vereinslosen Coach hätten.

Er empfehle eine mutige Entscheidung, sagte Kind mit Blick auf den Slomka-Nachfolger.

Hannover 96 sei in der angenehmen Situation, keinen Feuerwehrmann verpflichten zu müssen: "Wir stehen nicht auf einem Abstiegsplatz, können den Mut haben, perspektivisch zu entscheiden."

96-Boss Kind hatte zuvor Fehler bei der Entlassung von Trainer Slomka eingestanden.

"Auf jeden Fall haben wir insgesamt keine gute Krisenstrategie gehabt. Das ist deutlich zu sehen", erklärte Kind im Gespräch mit SPORT1.

Kind weiter: "Ich persönlich habe auch einige Fehler gemacht, die man mit Abstand sicher anders beurteilt und anders reagiert hätte."

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