FC Bayern vs. Borussia Dortmund: Chronologie einer Eiszeit
Hans-Joachim Watzke ist seit 2005 Geschäftsführer in Dortmund © getty

Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke vom Vizemeister Borussia Dortmund hat harte Kritik am Freistoß-Spray geübt, dass bei der Klub-WM in Marokko zum Einsatz kam.

"Wenn ich höre, dass der Schiedsrichter demnächst mit Sprühflasche Neun-Meter-Distanzen für Freistoß-Mauern malen soll, da frage ich mich: Wie krank muss man eigentlich sein, um auf so etwas zu kommen?", sagte Watzke im Interview mit "derwesten.de".

Watzke ärgert sich auch über Fußball-Romantiker und Kritiker des Profi-Geschäfts.

Am Fußball "nervt mich nur, und daran muss man arbeiten, dass man den Menschen immer wieder erklären muss, dass Fußball ohne die wirtschaftlichen Möglichkeiten zu betrachten, auf der Ebene, auf der wir uns befinden, nicht mehr funktioniert", sagte der Unternehmer.

Das Spiel selbst jedoch will Watzke vor allzu viel Modernisierungen durch künstliche Hilfsmittel geschützt sehen.

Er hoffe, dass der Fußball sich nicht zu sehr populistischen Einflüssen aussetzte. Das müsse im Vordergrund stehen, und sollte nicht verändert werden.

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