Kevin-Prince Boateng wechselte im Sommer zum FC Schalke 04 © getty

Nach der Attacke auf Schalke-Star Kevin-Prince Boateng am ersten Weihnachtsfeiertag ist die Polizei auf Tätersuche.

Auf Nachfrage von SPORT1 schilderte die Dienststelle in Neuss jetzt weitere Details zu dem Vorfall im nordrhein-westfälischen Kaarst.

Demnach sei der 26-Jährige Fußball-Star vor dem Haus seiner Ex-Frau tätlich angegriffen worden, nachdem er das gemeinsame Kind zu Weihnachten besucht habe.

Sein fünf Jahre alter Sohn Jermaine Prince wohnt bei seiner Mutter Jenny.

Der bisher unbekannte, mutmaßliche Täter schlug dem ghanaischen Nationalspieler nach Polizeiangaben mit der Faust ins Gesicht, als dieser das Haus verließ - Boateng habe leichte Gesichtsverletzungen davongetragen.

Die Polizei wird eigenen Angaben zufolge in einem Ermittlungsschritt die frühere Frau Boatengs als Zeugin vernehmen.

Nach den Zeugenvernehmungen werde der Fall der Staatsanwaltschaft übergeben, die über einen möglichen Strafantrag zu entscheiden habe -, insofern sich der mutmaßliche Täter identifizieren lasse.

Nach der Attacke war der Schalke-Profi den Angaben zufolge nach Hause gefahren und verständigte von dort aus die Polizei. Boateng wohnt im Kaarster Nachbar-Ort Meerbusch.

Boatengs Anwalt hat eigenen Angaben zufolge Strafanzeige wegen Körperverletzung gegen Unbekannt gestellt.

"Kevin-Prince Boateng hat Strafantrag gestellt und mich beauftragt, seine Interessen zu wahren", erklärte Anwalt Prof. Dr. Klaus Bernsmann der "Bild".

Die Polizei bittet mögliche Zeugen der Tat um Hinweise.

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