Kevin-Prince Boateng bekam von Schalke keinen neuen Vertrag mehr
Kevin-Prince Boateng wechselte Ende August vom AC Mailand nach Schalke © getty

Kevin-Prince Boateng ist am 1. Weihnachtsfeiertag von einem unbekannten Mann attackiert worden.

Der Schalker Mittelfeldspieler wurde in Kaarst (Landkreis Neuss) auf der Straße körperlich angegriffen.

Einen entsprechenden Medienbericht bestätigte ein Polizeisprecher gegenüber SPORT1.

Der Deutsch-Ghanaer, der im Kaarster Nachbar-Ort Meerbusch wohnt, sei auf dem Nachhauseweg gegen 12.45 Uhr leicht verletzt worden und habe nach der Attacke die Beamten alarmiert, teilte die Polizei mit. Sie bittet mögliche Zeugen der Tat um Hinweise.

"Nach der Auseinandersetzung fuhr der Geschädigte zunächst nach Hause, von wo er die Polizei informierte. Es gibt Hinweise, dass die Motivlage für die Tat im persönlichen Umfeld des 26-Jährigen zu suchen ist. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen", teilte die Kaarster Polizei mit.

Der "Bild"-Zeitung zufolge hatte Boateng, der sich im Krankenhaus an Prellungen am Rücken und im Nacken habe behandeln lassen, am Mittwochmittag seinen Sohn Jermaine Prince in Kaarst besucht.

Dort wohnt der Fünfjährige bei seiner Mutter Jenny, Boatengs Ex-Frau.

Als der Fußball-Profi das Haus verließ, habe ihn ein Mann ins Gesicht geschlagen. Boateng fiel dem Bericht zufolge auf eine Vase vor dem Haus, die daraufhin zu Bruch ging. Weil der Angreifer flüchtete, erstattete Boatengs Anwalt Strafanzeige wegen Körperverletzung gegen Unbekannt.

"Kevin-Prince Boateng hat Strafantrag gestellt und mich beauftragt, seine Interessen zu wahren", erklärte Anwalt Prof. Dr. Klaus Bernsmann in der "Bild".

Die Ermittler erklären, es gebe Hinweise, dass es sich um eine Auseinandersetzung "im persönlichen Umfeld des 26-Jährigen" handle.

Noch am Tag zuvor hatte Boateng ein Foto von seiner Weihnachtsfeier bei Twitter gepostet:

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