Franck Ribery kam 2006 von Olympique Marseille zum FC Bayern © getty

Bayern-Star Franck Ribery erlebt derzeit den Höhepunkt seiner Karriere.

Der 30-Jährige macht sich aber schon Gedanken, wie es nach seiner Zeit beim Rekordmeister für ihn weitergehen könnte.

"Es würde mich schon reizen, noch mal in ein Land wie die USA oder auch in die Emirate zu gehen", erklärte der Franzose im "kicker".

Ribery weiter: "Aber das würde ich schon nicht mehr zu meiner eigentlichen Karriere zählen. Das wäre etwas, was wirklich als Abschluss käme, wäre nicht mehr damit zu vergleichen, was ich hier in München erlebe."

Den Bayern will Ribery so lange wie möglich die Treue halten: "Ich werde so lange es geht hier in München bleiben. In Europa gibt es für mich keinen anderen Klub mehr. Wenn es dann nochmal auf einen anderen Kontinent ginge, wäre das einfach ein Bonus."

Im Jahr 2009 war die Versuchung, zu einem anderen europäischen Top-Verein zu wechseln für Ribery jedoch groß: "Ich war jünger. Mir fehlte die Erfahrung im Umgang mit solchen Sachen. Ich meine, man muss sich vorstellen, dass mich zu einem bestimmten Zeitpunkt sieben Top-Klubs wollten, zum Beispiel Chelsea, Manchester City, Real Madrid, Barcelona, Inter. Es war alles dabei. Da drehst du durch", erzählte der Mittelfeldspieler.

Und weiter: "Wenn dich so viele tolle Vereine wollen, dann kommst du durcheinander, dann weißt du nicht mehr, wo dir der Kopf steht. Damals hatte ich noch nicht die Abgeklärtheit und Erfahrung von heute. Das war eine schwierige Situation, mit der ich umgehen musste", erinnerte sich Ribery.

Nach seiner aktiven Karriere kann sich Ribery einen Job im Jugendbereich vorstellen: "Ich mag die Jugend sehr. Ich könnte mir gut vorstellen, als Trainer mit Jugendlichen zu arbeiten, die um die 15 sind."

Ribery machte vor der Vergabe der Trophäe für den Weltfußballer 2013 auch noch einmal Werbung in eigener Sache.

"Man muss sich nur die Statistik anschauen. Es geht einfach nicht mehr. Was soll ich noch machen? Wenn Du das ganze Jahr siehst, hätte ich den Titel Weltfußballer vielleicht doch verdient", sagte er.

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