Anfang Dezember ließen die Bundesliga-Bosse die Katze aus dem Sack: Das Phantomtor von Stefan Kießling hatte ihnen Beine gemacht, die Einführung der Torlinientechnik wird wohl schneller kommen als gedacht.

Sollten sich die Vereine bei ihrer Versammlung im März 2014 dafür entscheiden, kann sie schon zu Beginn der nächsten Spielzeit eingeführt werden - ein Jahr früher als ursprünglich geplant.

Die Klubs beugen sich dem Druck, der durch das Nicht-Tor von Sinsheim entstanden ist.

Zur Auswahl stehen vier bereits lizenzierte und wohl auch zwei noch nicht lizenzierte Systeme.

Im März wird auch die Frage diskutiert, ob die Technik nur in der Bundesliga oder auch in der 2. Liga und im DFB-Pokal eingesetzt werden soll.

"Wir werden nun mit Hochdruck eine Entscheidungsgrundlage für die Klubs vorbereiten. Die Klubs müssen es am Ende bezahlen und damit umgehen - deshalb sollte es schon ein klares Votum sein", sagte DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig.

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