Tim Wiese wechselte 2012 von Bremen nach Hoffenheim © getty

Die Verantwortlichen von 1899 Hoffenheim wollen die "Akte Tim Wiese" endlich schließen und den seit Monaten ausgemusterten Ex-Nationaltorhüter in der anstehenden Transferperiode abgeben.

"Es wird weiter nach Lösungen gesucht. Und wir alle hoffen, dass es auch eine baldige Lösung gibt", sagte Trainer Markus Gisdol vor dem Punktspiel am Samstag beim Tabellenletzten Eintracht Braunschweig.

Wer in Braunschweig im Tor der Kraichgauer stehen wird, ist noch offen.

Jens Grahl, der in den zurückliegenden drei Pflichtspielen zwischen den Pfosten stand, hat in der vergangenen Partie gegen Borussia Dortmund (2:2) bei einem Zusammenprall mit BVB-Torjäger Robert Lewandowski einen Haarriss im Jochbein erlitten.

Er muss derzeit mit einer Maske trainieren. "Wenn er einsatzfähig ist, wird er spielen", sagte Gisdol.

Als Ersatz für Grahl steht Ex-Stammtorwart Koen Casteels parat. Auch bei den Feldspielern gibt es Fragezeichen.

Der zuletzt stark spielende Innenverteidiger Niklas Süle leidet an einer Reizung der Achillessehne, Mittelfeldspieler Sebastian Rudy wird von Adduktorenproblemen geplagt.

Neuzugang Tarik Elyounoussi wird sicher nicht zum Einsatz kommen, da er bereits am Montag in den Urlaub geschickt wurde.

"Er hat seit März durchgespielt, er braucht die längere Erholung", sagte Gisdol. Der Coach gab zudem zu Protokoll, dass der Klub derzeit keine Spieler-Verpflichtungen plant.

Einen Verkauf von U-21-Nationalspieler Kevin Volland, über den zuletzt spekuliert wurde, schloss Gisdol kategorisch aus.

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