Hakan Calhanoglu wechselte 2013 vom Karlsruher SC nach Hamburg © getty

Sportdirektor Oliver Kreuzer vom Hamburger SV denkt derzeit nicht an einen Verkauf des Shootingstars Hakan Calhanoglu.

"Wir wollen ihn nicht zu Geld machen, sondern um ihn herum etwas aufbauen", sagte der 48-Jährige dem "kicker".

Ein Angebot eines potenten Klubs müsse die HSV-Chefetage schon "erschüttern", bevor sie darüber nachdenke.

"Und das ist kein Poker, sondern absolute Überzeugung. Es wäre ein fatales Signal nach innen und außen, ein Juwel wie Hakan direkt wieder abzugeben", ergänzte der frühere Profi von Bayern München.

Stattdessen streben die Hanseaten eine Verlängerung des bis 2016 datierten Vertrags mit dem 19 Jahre alten Offensivspieler an, der von türkischen und englischen Spitzenklubs umworben wird.

Auch um Stürmer Pierre-Michel Lasogga kämpft der HSV weiter.

Kreuzer hat inzwischen ein erstes Gespräch mit dem 22-Jährigen und dessen Mutter geführt, die den U21-Nationalspieler berät. "Ganz einfach ein erster Austausch, der meiner Meinung nach positiv war", berichtete der Manager.

Lasogga ist für ein Jahr ohne Option vom Liga-Konkurrenten Hertha BSC ausgeliehen.

Vor dem letzten Hinrundenspiel gegen den FSV Mainz 05 am Samstag erhöhte Kreuzer unterdessen den Druck auf seine Spieler: "Wir werden in den kommenden Monaten alle genau beobachten - auf wen wir uns verlassen können, auf wen nicht. Und wo wir Veränderungen anstreben."

Grundsätzlich könne er an der Einstellung und Mentalität der Mannschaft "nichts bemängeln: Wir müssen ihr nur austreiben, dass nach einigen guten Spielen Zufriedenheit Einzug hält."

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