Horst Heldt ist seit 2010 Sportvorstand beim FC Schalke © getty

Schalke-Manager Horst Heldt will sich nicht klar zu Trainer Jens Keller bekennen.

"Wir leben in einer Leistungsgesellschaft. Wir haben uns angreifbar gemacht, indem wir nicht die gewünschten Ergebnisse erzielt haben. Dann wird automatisch spekuliert. Und ich will dann keine falschen Treueschwüre abgeben oder lügen, sondern respektvoll mit allen umgehen", erklärte Heldt der "Bild".

Der 44-Jährige weiter: "Es bleibt dabei: Wir ziehen erst am Sonntag nach dem Nürnberg-Spiel Bilanz. Jeder einzelne Spieler wird auf den Prüfstand gestellt, auch das Trainerteam. Aber auch andere Maßnahmen werden besprochen", sagte Heldt: "Wir haben z.B. wahnsinnig viele Verletzte. Können wir dem mit präventiven Maßnahmen noch besser entgegen wirken? Dazu überlegen wir, einen Sportpsychologen auf Schalke einzustellen."

Zu Verhandlungen mit Trainerkandidat Thomas Schaaf wollte sich Heldt nicht äußern: "Das ist überhaupt nicht mein Thema. Wichtig ist allein die gründliche Aufarbeitung der Hinrunde."

Der Manager wollte auch einen möglichen Abgang von Jung-Nationalspieler Julian Draxler nicht klar dementieren: "Mit tatsächlichen Anfragen muss man sich als Manager immer beschäftigen. Stand heute ist aber, dass es keine Anfragen gibt und Julian auch nicht gehen will."

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