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Trainer Christian Streich vom kriselnden Bundesligisten SC Freiburg will für den Fall der Fälle vorbereitet sein und setzt sich bereits mit einem möglichen Abstieg auseinander.

"Wir beschäftigen uns ganz rational mit diesem Szenario. Wir haben schließlich eine Verantwortung gegenüber unserer Fußballschule und vielen Mitarbeitern. Das machen wir immer - für Freiburg", sagte Streich im SPORT1-Interview.

Er versicherte gleichzeitig, dass seine Mannschaft alles tun werde, "um weiter in der Bundesliga zu spielen". In Freiburg müsse man aber rational bleiben.

Wie so oft nannte der 48-Jährige den bis zuletzt aufgeführten Tanz auf drei Hochzeiten als Grund für die dürftigen Leistungen in der Liga, in der die Breisgauer einen Spieltag vor dem Abschluss der Hinrunde mit elf Zählern den 16. Rang belegen.

"Wir sind ein Ausbildungsverein. Unsere Jungs brauchen Regenerationsmöglichkeiten. Sie spielen in der Bundesliga immer an der Kante", erklärte Streich.

Künftig möchte er nicht nur auf Spieler aus der eigenen Jugend setzen, sondern auch auf dem Transfermarkt aktiv werden. Im Vergleich mit den Konkurrenten sieht er seinen Verein aber als Underdog.

"Der Sportclub sitzt mit im Boot, rudert aber mit einem kleineren Paddel. Aber wir rudern auch, wir gehören dazu", sagte Streich.

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