Die BVB-Ordner werden fast gar nicht geschult und sind unterbezahlt © getty

Borussia Dortmund hat offenbar bei der Erfüllung der DFL- und DFB-Sicherheits-Kriterien sehr nachlässig agiert.

Wie das "WDR"-Magazin "sport inside" berichtet, soll der Vizemeister das Sicherheitspersonal nicht richtig und ausreichend geschult haben.

Die DFL beziehungsweise der DFB fordert zumindest eine Einschulung von zehn Stunden vor dem ersten Einsatz. Dies geschah offenbar bei einer vom "WDR" geschickten Versuchsperson nicht. Zudem muss das Sicherheitspersonal laut Vorschriften vor dem ersten Einsatz polizeilich überprüft werden. Auch dies soll nicht geschehen sein.

Zudem fordert die DFL in den Lizenzierungs-Bestimmungen eine regelmäßige Schulung des Sicherheitspersonals. Auch dies soll nicht geschehen sein.

Borussia Dortmund reagierte auf die Anschuldigungen und kündigte eine Aufklärung an. "Wenn das so zutrifft, wie Sie es geschildert haben, werden wir dem nachgehen, dann ist das so nicht akzeptabel. Insoweit - ja - danken wir auch einen Stück weit für diesen Hinweis."

Ein weiterer Kritikpunkt soll die Bezahlung sein. Borussia Dortmund soll den Mini-Jobbern einen Stundenlohn von nur fünf Euro bezahlen.

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