Julian Draxler wurde in der Jugend des FC Schalke groß © getty

Schalke-Star Julian Draxler hat seinem Trainer Jens Keller widersprochen.

Keller hatte dem Team nach dem Pokal-Aus gegen Hoffenheim (1:3) Überheblichkeit unterstellt.

"Die sehe ich eher nicht. Ich habe nicht den Eindruck, dass wir denken: Wir sind jetzt die Größten, weil wir gegen Stuttgart gewonnen haben", sagte Draxler im "Kicker".

Trotzdem kann der 20-Jährige Kellers Kritik nachvollziehen: "Aber ich kann verstehen, dass der Trainer es so interpretiert", fügte Draxler an.

"Schließlich deutet auch die Laufleistung immer wider daraufhin: In guten Spielen spulen wir über 120 Kilometer ab, dann wieder nur 112, 113. Da sieht es natürlich so aus, als liege es an der Einstellung", erklärte der Nationalspieler.

Trainer Keller tue aber was er kann: "Klar ist, dass der Trainer sich Tag und Nacht Gedanken macht, und alles versucht, auch im Dialog mit der Mannschaft. Aber bei solchen Fehlern wie gegen Hoffenheim ist jeder Trainer machtlos."

Die Schwankungen in den Schalker Leistungen frustrieren Draxler. "Im Prinzip kriegen wir das hier ja schon seit Jahren nicht in den Griff. Wir zeigen immer wieder, dass wir es eigentlich können. Aber kaum haben wir einen Schritt nach vorne gemacht, folgt ein Rückschlag. Das ist auf Dauer sehr frustrierend."

Trotz der Probleme auf Schalke bereut Draxler nicht, dass er den Verein im Sommer nicht verließ: "Ich hatte diese Chance und habe mich ganz bewusst dagegen entschieden. Ich bin nicht der Typ, der dann nachkartet. Ich bin mit ganzem Kopf und vollem Herzen bei Schalke."

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