Pep Guardiola ist seit Sommer 2013 Bayern-Trainer © getty

Bayern-Trainer Pep Guardiola hat vor dem Bundesliga-Spiel bei Werder Bremen am Samstag (15 Uhr LIVE auf SPORT1.fm und im LIVE-TICKER) davor gewarnt, das Spiel beim Tabellen-13. auf die leichte Schulter zu nehmen.

"Ich bin ein bisschen besorgt für morgen", sagte Guardiola am Freitag.

Der Spanier fürchtet, dass seiner Mannschaft noch das Pokalspiel in Augsburg vom Mittwochabend in den Beinen stecken könnte: "Wir haben nur zweieinhalb Tage zur Regeneration, das ist wenig für dieses Spiel."

Zudem könne er wegen der zahlreichen Verletzten nicht so rotieren, wie er es sich wünschen würde.

In Augsburg hatte sich zuletzt auch Arjen Robben verletzt, der Niederländer fällt definitiv bis zur Winterpause aus.

"Es ist sehr schade für ihn", äußerte Guardiola sein Bedauern über Robbens Ausfall: "Er hat unglaublich gespielt, vor allem in den letzten Monaten hat er grandios, grandios gespielt."

Claudio Pizarro und Xherdan Shaqiri sind zwar ins Training zurückgekehrt und stehen in Bremen zur Verfügung, die beiden Offensivspieler seien aber "noch nicht im Rhythmus."

Kapitän Philipp Lahm steht Guardiola dagegen frühestens im Champions-League-Spiel gegen Manchester City am kommenden Dienstag wieder zur Verfügung.

Die Herbstmeisterschaft hat für Guardiola keine Bedeutung: "Das ist nicht wichtig. Die Bundesliga ist dann nicht zu Ende. Für die Statistik ist das super, aber es gibt keine Trophäe", sagte der Trainer des Triple-Gewinners vor dem Bundesligaspiel am Samstag bei Werder Bremen.

Ohnehin musste sich der Spanier erst einmal erklären lassen, was der Begriff "Herbstmeister" bedeutet. In Spanien spiele das keine Rolle, sagte er daraufhin.

Guardiola ist aber froh, dass die Partie in Bremen nicht wie zwischenzeitlich befürchtet dem Orkan "Xaver" zum Opfer fällt.

"Es ist besser, dass das nicht passiert ist. Es ist gut, dass wir morgen spielen", sagte der 42-Jährige.

Eine Chaos-Anreise wie zuletzt zum Champions-League-Spiel in Moskau müssen die Bayern trotz der weiterhin angespannten Wetterlage im Norden Deutschlands offenbar nicht befürchten.

Mediendirektor Markus Hörwick erklärte, man stehe in engem Kontakt mit der Lufthansa und werde am Freitagabend wie geplant mit dem Flugzeug in Richtung Bremen abheben.

"Vielleicht gibt es die eine oder andere Minute Verspätung, aber es wird keine Probleme bei der Anreise geben", sagte Hörwick.

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