Jens Keller (l.) und Horst Heldt arbeiten seit 2012 gemeinsam bei Schalke 04 © getty

Schalkes Sportdirektor Horst Heldt will Trainer Jens Keller nach dem Pokal-Aus gegen Hoffenheim (Bericht) keine Jobgarantie über die Winterpause hinaus ausstellen.

"Wir beide wissen, wie die Situation ist, das ist ganz klar. Nichtsdestotrotz werden wir alles daran setzen, erfolgreich zu sein und dann werden wir gucken, wie die Situation am Ende nach Nürnberg ist", sagte Heldt auf der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Spiel bei Borussia Mönchengladbach am Samstag.

In Nürnberg bestreiten die Schalker am 21. Dezember ihr letztes Spiel vor der Winterpause.

Das wichtigste Spiel vor der Winterpause steht für die Königsblauen bereits am kommenden Mittwoch in der Champions League an.

Gegen den FC Basel geht es im direkten Duell um den Einzug ins Achtelfinale der Champions League. Nur mit einem Sieg gegen die Schweizer würde Schalke in der Königsklasse überwintern.

Der Verbleib im DFB-Pokal und damit auch die erste Titelchance wurde am Dienstag beim 1:3 im Achtelfinale zuhause gegen 1899 Hoffenheim verspielt.

Das Auftreten gegen die Kraichgauer sei "natürlich nicht begreifbar, wenn man ein paar Tage vorher mit derselben Mannschaft eine viel bessere Leistung abliefert", sagte Heldt auch mit zwei Tagen Abstand.

"Da sind individuelle Fehler zustande gekommen, die zu den Toren geführt haben und dann halt auch wieder ein Zusammenbrechen des gesamten Kollektivs nach dem 1:0", kritisierte der Sportdirektor seine Spieler.

Dies sei ein Thema, "das nicht geht und das uns dann natürlich oftmals ins Hintertreffen bringt."

HIER WEITERLESEN: Schalke: Wieder mal Weltuntergang

Weiterlesen