Feulner spielte von 2001 bis 2003 für Bayern München © getty

Mittelfeldspieler Markus Feulner vom 1. FC Nürnberg droht in der wegweisenden Begegnung am Freitag mit dem FSV Mainz 05 auszufallen.

Der an Grippe erkrankte frühere Mainzer konnte seit Montag nicht mehr trainieren. Hinter dem Einsatz des 31-Jährigen stehe ein "dickes Fragezeichen", sagte Club-Trainer Gertjan Verbeek am Mittwoch.

Zu "einhundert Prozent" einsatzfähig ist dagegen Angreifer Daniel Ginczek, der mit Josip Drmic das Sturmduo bilden könnte.

"Das kann ich mir gut vorstellen. Wir halten an unserem Plan fest: Wir spielen Fußball, um Tore zu schießen, nicht um uns hinten reinzustellen", sagte Verbeek.

Die Stärke der Mainzer sieht der Coach des noch sieglosen Tabellenvorletzten in der "druckvollen ersten halben Stunde, in der sie versuchen, ein Tor zu erzielen. Wenn sie in Führung gehen, haben sie auch meist gewonnen."

Seine Mannschaft sieht der 51-jährige Niederländer gegen die 05er allerdings "gut vorbereitet". Er warnte aber vor "zu hohen Erwartungen" und "zu viel Druck": "Die Spieler wissen, worum es geht und dass wir mal gewinnen sollten."

In der laufenden Spielzeit sind die Nürnberger sieglos. Im DFB-Pokal schied der Club in der ersten Runde gegen den Zweitligisten SV Sandhausen (3:4 n.E.) aus.

Der letzte Sieg des FCN in einem Pflichtspiel ist mehr als 28 Wochen her: Die zum damaligen Zeitpunkt noch von Michael Wiesinger trainierte Mannschaft gewann am 34. Spieltag der vergangenen Saison mit 3:2 gegen Werder Bremen.

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