Klaus Allofs ist seit 14. November 2012 Manager beim VfL Wolfsburg © getty

Klaus Allofs hat das Interesse des VfL Wolfsburg an einer Verpflichtung von Kevin de Bruyne erneut bekräftigt.

"Wir haben das Heft des Handelns nicht in der Hand und müssen abwarten, was der Klub mit ihm vorhat. Der Kontakt ist aber vorhanden", sagte Allofs im Gespräch mit dem Sportradio Sport1.fm, und weiter: "Er braucht Einsatzzeiten für die WM, aber man weiß nicht, wie Chelsea sich entscheiden wird."

Allofs hatte de Bruyne in der vergangenen Saison zu seinem Ex-Verein Werder Bremen ausgeliehen. In dieser Saison kommt der Belgier bei seinem Stammklub FC Chelsea kaum zum Einsatz.

Ein generelles Beuteschema für belgische Spieler sieht Allofs jedoch nicht: "Die Nationalmannschaft zeigt, dass es dort viele gute Spieler und Talente gibt. Wir wollen aber flexibel bleiben, die Nationalität ist untergeordnet."

Zuletzt hatte der "kicker" berichtet, dass die "Wölfe" neben de Bruyne auch Interesse an Maxime Lestienne (Brügge) haben. Außerdem hat der VfL bereits Junior Malanda verpflichtet, der momentan an Zulte-Waregem ausgeliehen ist.

Die Entwicklung von Wolfsburg stimmt Allofs zufrieden: "Wir haben sechs Spiele in Folge nicht verloren. Die Tendenz im Umfeld ist sehr positiv, aber wir sind noch nicht da, wo wir mal landen wollen", sagte der 56-Jährige SPORT1.fm.

Dennoch wolle man die Erwartungshaltung realistisch halten, ein internationaler Platz wird erst mittelfristig angestrebt: "Wenn wir es in dieser Saison aber bereits schaffen, würden wir uns nicht wehren."

Außerdem warnt Allofs vor dem Pokalgegner FC Ingolstadt: "Das wird kein Spaziergang. Wir müssen konzentriert und geduldig spielen, um Ingolstadt zu schlagen."

Bis auf Jan Polak (Entzündung im Sprunggelenk) und die Langzeitverletzten sind alle Spieler gegen den Zweitligisten einsatzfähig.

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