Das Abbrennen von Pyrotechnik ist in deutschen Stadien verboten © getty

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) Niedersachsen steht dem Vorschlag einer veränderten Auswärtsticket-Vergabe bei Hochrisikospielen in der Bundesliga offen gegenüber.

"Uns ist jede gute Idee willkommen, die potenzielle Gewalttäter von Fußballspielen fernhält. Wichtig ist, dass die unerträglichen Angriffe auf die Polizei, auf Sicherheitskräfte und andere endlich gestoppt werden und die friedlichen Fans weiter ihren Lieblingssport erleben können", sagt der GdP-Landesvorsitzende Dietmar Schilff.

Am Samstag hatte der amtierende Vorsitzende der Innenminister-Konferenz, Niedersachsens Ressortchef Boris Pistorius, in einem Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" das niederländische Modell als Vorbild ins Gespräch gebracht.

Danach würden anreisende Anhänger des Gastvereins ihre Eintrittskarten erst nach persönlicher Identifizierung am Spielort erhalten. Zudem müssten sie eine geregelte Anreise wie zum Beispiel in Sonderbussen nachweisen.

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