Die Zukunft von Diego beim VfL Wolfsburg hängt in erster Linie von einer Europapokal-Qualifikation ab. VfL-Manager Klaus Allofs bestätigte, dass eine Verlängerung des im Sommer auslaufenden Vertrages auch für den VW-Club eine wirtschaftliche Abwägung ist.

"Diese Entscheidung ist eine entscheidende Weichenstellung", sagte Allofs: "Auf der einen Seite, welche sportliche Entwicklung der VfL nimmt, aber auch welche finanzielle Verpflichtung der Verein eingeht."

Angesichts des hohen Jahresverdienstes rechnet Allofs in der Winterpause nicht mit Angeboten für den Spieler. "Wir hatten in der Vergangenheit einige für uns wirtschaftlich uninteressante Angebote", sagte der VfL-Geschäftsführer.

Auch deshalb sei es keine Option, Diego vorzeitig abzugeben, um noch eine Ablöse zu kassieren. Der brasilianische Mittelfeldstar kassiert beim VfL nach Medienangaben rund acht Millionen Euro.

Zugleich kündigte Wolfsburgs Geschäftsführer an, auch weiterhin Transfers in der Größenordnung wie bei Luiz Gustavo tätigen zu wollen: "Das wird weiter möglich sein." Für den früheren Bayern-Profi hatte der VfL im Sommer die Club-Rekordablöse in Höhe von geschätzten 20 Millionen Euro bezahlt.

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