Theo Zwanziger wird nicht am Bundestag des DFB am Donnerstag und Freitag in Nürnberg teilnehmen.

Der 68 Jahre alte ehemalige Verbandschef, der dem DFB von 2004 bis zum Oktober 2012 vorstand, verzichtet damit auch auf einen Beitrag in den Jahresberichten des DFB für den Zeitraum von 2010 bis 2013.

Ob das Fernbleiben von Zwanziger, der bis 2015 noch als Vertreter des DFB in der Exekutive des Weltverbandes FIFA sitzt, mit den jüngsten Spannungen zwischen ihm und seinem Nachfolger Wolfgang Niersbach zu tun hat, ist unklar.

Aber auch in Abwesenheit des ehemaligen Verbandschefs werden beim DFB in Franken die Weichen für die Zukunft gestellt. Bei dem Bundestag, der unter dem Motto "Fußball ist Zukunft - Vereint. Innovativ. Leistungsstark" steht, werden viele wichtige Positionen im DFB-Präsidium neu besetzt.

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich musste seine Teilname kurzfristig absagen.

Aus Altersgründen scheidet ein Quartett mit Schatzmeister Horst R. Schmidt (71) und den Vizepräsidenten Rolf Hocke (71), Hermann Korfmacher (70) und Karl Rothmund (70) aus. Zum neuen Schatzmeister soll Reinhard Grindel, Vizepräsident des Niedersächsischen Fußballverbandes, gewählt werden.

Eugen Gehlenborg aus Niedersachsen, Ronny Zimmermann (Badischer FV)und Peter Frymuth (56), Vizepräsident des Westdeutschen Fußball- und Leichtathletikverbandes, stellen sich als DFB-Vizepräsidenten zur Wahl.

Aus dem aktuellen DFB-Präsidium will Dr. Rainer Koch, Präsident des bayerischen Verbandes, für das Amt des 1. Vizepräsidenten kandidieren

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