Der frühere WM-Schiedsrichter Bernd Heynemann glaubt nach dem Phantom-Tor von Sinsheim als einer von wenigen an die Flexibilität des Weltverbandes FIFA und geht von einem Wiederholungsspiel aus.

"Ich denke, dass die FIFA im Fall Hoffenheim sagen wird, dass man nicht immer nur auf die Tatsachenentscheidung pochen kann. Es steht ja im Regelwerk, dass es zu einer Spielwiederholung kommen kann, wenn der Schiedsrichter eine Fehlentscheidung getroffen hat. Ich bin mir sicher, dass der DFB deshalb auch so entscheiden wird", sagte Heynemann der Welt.

Auch der frühere Weltschiedsrichter Markus Merk hofft, dass die FIFA nicht auf die Tatsachenentscheidung pocht.

"Es wäre ein Affront gegen den Fußball, wenn es keine Neuansetzung gäbe", sagte Merk der Stuttgarter Zeitung: "Es gibt einfach Vorfälle, da darf die Tatsachenentscheidung nicht in Stein gemeißelt sein."

Merk erklärte zudem, dass er anstelle von Schiedsrichter Felix Brych die Regeln gebrochen hätte: "Ich wäre rausgelaufen und hätte mir die TV-Bilder angeschaut."

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