Der frühere Verfassungsrichter Udo Steiner hat in der Diskussion um das weitere Vorgehen nach dem Phantom-Tor von Sinsheim den Begriff der "Unerträglichkeit" eingeführt.

"Man müsste sich fragen, ob ein Fall von Unerträglichkeit gegeben ist", sagte der Vorsitzende des Schiedsgerichts der Bundesligen, bei dem der Fall in der letzten Instanz landen könnte, der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

Steiner beruft sich auf das Buch des früheren DFB-Chefanklägers Horst Hilpert ("Die Geschichte des Sportrechts").

Darin schreibt Hilpert, dass von der Tatsachenentscheidung des Schiedsrichters in Ausnahmefällen abgewichen werden kann, wenn diese Entscheidung "unerträglich" sei und das Fair-Play-Prinzip die Korrektur des Fehlers dringend gebiete.

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