Stefan Effenberg hat Bayern-Trainer Pep Guardiola nach seinem Befehl, Thomas Müller den Elfmeter zum 4:1-Endstand gegen Mainz schießen zu lassen, kritisiert.

"Das möchtest du nicht vor 80.000 Zuschauern erleben, dass du mit dem Ball zum Punkt gehst, eigentlich den Elfmeter schießen möchtest, überzeugt bist - und dann sagt der Trainer wie ein Lehrer mehr oder weniger: Du nicht, sondern Thomas Müller", sagte Effenberg bei "Sky".

Guardiola hatte vor dem Elfmeter befohlen, dass Müller den Strafstoß treten solle, obwohl Arjen Robben sich bereits darauf vorbereitete.

"Das ist bitter, das ist eine schlimme Situation. Man muss solche Entscheidungen begründen, das ist Pflicht. Das kann man nicht damit abhaken, dass man sagt: Ich bin der Trainer", erläuterte der ehemalige Bayern-Spieler

Kapitän Philipp Lahm begrüßte hingegen Guardiolas Befehl:

"Wir haben mehrere Schützen und dann muss irgendjemand mal sagen, dass derjenige schießt. Der Trainer hat alles richtig gemacht: Thomas hat getroffen."

Müller hatte am ersten Spieltag gegen Borussia Mönchengladbach einen Elfmeter verschossen.

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