Reinhard Rauball will Präsident von Borussia Dortmund bleiben.

Er habe dem Vorsitzenden des BVB-Wahlausschusses auf die entsprechende Frage hin erklärt, "dass ich für die kommenden drei Jahre für dieses Amt zur Verfügung stehen würde, falls die Mitgliederversammlung einem Votum des Wahlausschusses in dieser Richtung folgen würde", schrieb Rauball in seinem Grußwort an die BVB-Mitglieder im Vereinsmagazin "BORUSSIA" zum Bundesligaspiel am Samstagnachmittag gegen Hannover 96.

"Meine Entscheidung, BVB-Präsident bleiben zu wollen hat mit meiner vorhandenen Gesundheit und vor allem dem Spaß an der Aufgabe zu tun", sagte der 66-Jährige der "Bild".

Rauball ist seit 2004 beim BVB im Amt.

Seit 2007 leitet er auch die DFL. In der Funktion als Liga-Boss hat er die WM-Vergabe 2022 nach Katar schon oft kritisiert.

Jetzt schießt Rauball erneut scharf gegen die FIFA-Verantwortlichen: "Nach meiner Erkenntnis war Katar in der Machbarkeits-Studie an letzter Stelle und hat hinterher trotzdem von der Fifa den Zuschlag bekommen", erklärte der Jurist.

Und weiter: "Man muss diejenigen Leute kritisieren, die diese Entscheidung getroffen und sich offensichtlich über die klimatisch hochbrisante Situation hinweggesetzt haben ? wenn sie denn überhaupt über die Frage nachgedacht haben."

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