Knapp daneben und trotzdem drin: Thomas Helmers Phantomtor 1994 © getty

Thomas Helmer, der Schütze des ersten Phantomtors der Bundesliga-Geschichte ist verwundert, dass es erneut zu einem solchen Eklat gekommen ist.

"Man sollte meinen, dass man daraus für die Zukunft gelernt hätte", erklärte der SPORT1-Experte nach dem Skandal im Spiel zwischen 1899 Hoffenheim und Bayer Leverkusen bei Hattrick.

Für Stefan Kießling, Leverkusens Schützen des Tors, das keines war, hat Helmer Verständnis: "Es geht um Sekunden, und du weißt als Schütze selbst nicht so genau, ob er drin war. Kießling wird auch überlegt haben: Was mach ich jetzt, was ist passiert. Und diese Sekunden entscheiden darüber, bist du jetzt der liebe Junge oder der böse Bube."

Was passiert ist, sei "nicht nur der Fehler des Spielers, sondern auch der Fehler des Schiedsrichters. Es ist keine schöne Geschichte, ich bin sehr gespannt, was jetzt passiert."

Welche Konsequenzen das Spiel haben sollte, ist für Helmer allerdings völlig unstrittig: "Das Spiel muss wiederholt werden, keine Frage."

Am 23. April 1994 hatte der damalige Bayern-Spieler im Spiel gegen Nürnberg den Ball mit der Hacke am Tor vorbei gelegt, der Schiedsrichter zeigte trotzdem auf den Mittelkreis.

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