Nicht nur sportlich muss der SV Werder Bremen derzeit kleinere Brötchen backen. Hintergrund ist eine Champions-League-Falle, in die der norddeutsche Traditionsverein vor wenigen Jahren getappt war.

Auf die Frage, wann die Hanseaten wieder den wirtschaftlichen Turnaround schaffen, antwortete SVW-Sportchef Eichin beim 9. SPONSORs Clubamanger Summit: "Werder Bremen steht sehr solide da. Wir haben über die Jahre ein hohes Eigenkapital erarbeitet."

Das Problem von Werder sei relativ einfach zu erklären: "Wir haben mehrere Jahre Champions League gespielt und da ist es ganz normal, dass Verträge verlängert und Gehälter erhöht werden. Und dann kommst du in diesen Kreislauf, der Vielen schon passiert ist."

Genau in diese Champions-League-Falle tappte auch der SV Werder Bremen.

"Schaffst du ein Jahr den Einzug in den Europapokal nicht, dann hast du im ersten Jahr ein Problem. Schaffst du wie Werder Bremen aber drei Jahre den Einzug nicht, dann bekommst du natürlich ein großes Problem", erklärt Eichin.

Werder sei daher "immer noch auf einem Konsolidierungskurs, den ich auch weiter fahre".

"Das heißt einen effektiven Kader zusammenzustellen, runter mit den Gehaltskosten, den Nachwuchs fördern und kreative Transfer machen und irgendwann wieder langsam an die Europapokalplätze anklopfen. Und dann wird auch wieder die Phase kommen, in der es uns wieder besser geht", so Eichin.

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