Mit Kritik am beurlaubten Trainer Michael Wiesinger und Sportvorstand Martin Bader hat Hanno Balitsch auf seine Suspendierung beim 1. FC Nürnberg reagiert.

Es sei "schon schockierend", wie mit ihm umgegangen worden sei, sagte der Mittelfeldspieler dem "Kicker".

Nach der Verbannung in die Regionalliga-Reserve sei er Opfer einer "medialen Hinrichtung" geworden, auch weil weder Wiesinger noch Bader sich geäußert hätten.

"Ich kann nicht nachvollziehen, dass man sich nicht schützend vor seinen Spieler stellt", betonte Balitsch.

Balitsch war vor dem Spiel gegen Borussia Dortmund am 21. September (1:1) offiziell aus sportlichen Gründen aus dem Kader gestrichen worden.

Erklären könne er sich diese Entscheidung bis heute nicht, so der Routinier.

"Ich denke, der Trainer wollte ein Zeichen für die Öffentlichkeit setzen. Nur, dass es mich getroffen hat, kann ich nicht nachvollziehen", sagte Balitsch.

Disziplinarische Gründe könne er sich keine vorstellen, meinte Balitsch: "Ich bin auch mal laut geworden. Aber ich habe meine Aufgabe so verstanden, dass ich als erfahrener Spieler das Trainerteam unterstütze."

In der "einen oder anderen Situation" könne er aber durchaus "über das Ziel hinausgeschossen" sein. Nun hoffe er auf den neuen Trainer: "Hauptsache, er holt mich wieder zu den Profis."

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