Der deutsche Profi-Fußball wächst weiter zur globalen Marke.

Ab der Saison 2015/16 werden die ersten beiden Bundesligen in allen Ländern Nord-/Lateinamerikas und in fast allen Ländern Asiens sowie in Italien, den Niederlanden und Belgien im Sendernetzwerk des US-Medienkonzerns 21st Century Fox zu sehen sein.

"Die Abschlüsse unterstreichen, dass die Bundesliga mittlerweile als Top-Medienrecht im internationalen Sport-Business anerkannt ist", sagte Christian Seifert, Vorsitzender der DFL-Geschäftsführung, über die neu verhandelten Auslandsverträge.

Über den finanziellen Wert der Verträge vereinbarten beide Parteien zwar Stillschweigen - durch den internationalen Erfolg der Bundesliga, auch durch das "German Endspiel" in der Champions League zwischen Bayern München und Borussia Dortmund (2:1), dürfte die DFL-Tochter DFL Sports Enterprises aber eine deutliche Erlössteigerung erzielt haben.

Bislang sollen die Erlöse bei 70 Millionen Euro liegen.

Nicht in der Vereinbarung enthalten sind die Rechte für Indien und den indischen Subkontinent. In China dürfen die Rechte nur in englischer Sprache verwertet werden.

Die Verträge für die Märkte in Nord-/Lateinamerika und Asien umfassen die Spielzeiten bis 2019/20.

Für Italien, die Niederlande und Belgien bezieht sich die Zusammenarbeit auf die Spielzeiten 2015/16 und 2016/17.

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